Franks Bewertung

starstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Irgendwo an der Küste Nordafrikas zu grauer Vorzeit: Herakles wird nach einem Schiffsunglück an den Strand gespült und von Nomadenprinzessin Wirna gefunden und gepflegt. Deren Vater erzählt Herakles von den unheimlichen Wüstengeistern, die die Gegend unsicher machen. Nachdem diese Unholde ein Nachbarlager verwüstet haben, macht sich Herakles mit einem Mitstreiter auf, dem Schrecken ein Ende zu setzen. Die beiden gelangen in das in der Wüste versunkene Atlantis, wo Königin Ming mit ihrer Horde von goldgesichtigen Zombies herrscht…

„Kampf um Atlantis“ ist ein weiteres Beispiel dafür, mit welcher geringen Sorgfalt die italienischen Produzenten bei ihren Muskel-und-Sandalen-Filmen vorgegangen sind. Inhaltlich geht es in Alfonso Brescias Beitrag zu dieser frühen Fantasy-Welle drunter und drüber– historische Halbwahrheiten werden keck neben Dinge gestellt, die reineweg der Phantasie der Drehbuchautoren zuzuschreiben ist. Filmisch gesehen ist das Ganze jedoch auch nicht viel besser, denn die lausigen Pappmaché-Kulissen werden nur noch von der lustlos agierenden Regie und den stoisch dreinblickenden Darstellern übertroffen. Kein Wunder also, daß der mit milden „Frankenstein“-Motiven aufgefüllte „Kampf um Atlantis“, erst 1996 hierzulande seine Erstaufführung erfuhr. Im TV letterboxed (1,78:1). Mit Kirk Morris, Helen Chanel, Piero Lulli, Andrea Scotti u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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