Graf Dracula ist nicht tot! Vom Grabe auferstanden, macht er sich an Maria, die blonde Tochter des Bischofs, heran. Ein Priester versucht mit Gottes Hilfe und einem goldenen Kruzifix, der Schreckensherrschaft des Vampirs ein Ende zu bereiten– was ihm natürlich nach neunzig Minuten auch gelingt.
Handwerklich steht „Draculas Rückkehr“ in der langen Reihe der gewohnt sorgfältig inszenierten Produktionen aus dem Hause der britischen Hammer-Films. Leider ist jedoch das Drehbuch ungleich einfältiger ausgefallen, als die bisherigen Vorläufer. Dennoch stellt sich beim geneigten Zuschauer ein wohliges Gruseln ein, was nicht zuletzt auf das hervorragende Spiel von Christopher Lee zurückzuführen ist. Dieser beißt sich wieder mit Wonnen an den Hälsen hübscher Frauen fest und verpaßt somit „Draculas Rückkehr“ den benötigten erotischen Touch. In der Darstellung der heute eher banalen Grausamkeiten geht Freddie Francis’ Film einen Schritt weiter als die vergleichbaren anderen Streifen der Gattung. Mit Christopher Lee, Rupert Davis, Veronica Carlson, Barbara Ewing u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin