Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Vier stramme Amazonen, die in Mexiko als kampferprobte Ringerladies bekannt sind, werden in den Fall eines verschwundenen Archäologen verstrickt. Schnell kommen die Damen dahinter, daß ein Bösewicht mit dem Decknamen „Dragon“ (eine Mischung aus Fu Man Chu und Doktor Mabuse) die Fäden in den Händen hält. Dieser ist hinter den Schlüsseln für ein geheimnisvolles Aztekengrab her, mit denen man eine uralte Mumie wieder zum Leben erwecken kann…

Keine Frage, „Wrestling Women vs. the Aztec Mummy“ ist der „Vom Winde verweht“ unter den mexikanischen Ringerfilmen. Wie ein Regisseur wie Rene Cardona (Manuel San Fernando war nur für die englischsprachige Version zuständig) es schaffen konnte, aus einem Fünf-Seiten-Script ein fast zwei Stunden langes Trash-Epos zu fertigen, ist schon mehr als beachtenswert. Dennoch fragt sich jeder „normale“ Zuschauer, was er mit einem derartigen Werk überhaupt anfangen soll. Inhaltlich gesehen ist „Wrestling Women vs. the Aztec Mummy“ nämlich nur ein billiges Schurkenstück mit vielen dummdreisten Kloppereien. Zwar taucht in der letzten halben Stunde noch die im Titel beschriebene Mumie auf, doch ist deren Make-Up so schauerlich, daß sich das Gähnen beim Zuschauer in eisiges Frösteln verwandelt. Mit Lorena Velasquez, Armand Silvestre, Elizabeth Campbell, Chucho Salinas u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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