Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der junge Mark Evans kommt nach dem Tod seiner Mutter bei Verwandten unter. Anfangs freundet er sich schnell mit dem gleichaltrigen Henry (wunderbar kalt: Macaulay „Kevin“ Culkin), seinem Cousin, an. Doch schon bald merkt Mark, daß Henry ein böses Spiel treibt: Nach außen hin mimt dieser den braven Sohn, doch in Wirklichkeit ist er ein durchtriebener Teufel. Um seine Tarnung aufrechtzuerhalten, schreckt Henry noch nicht einmal vor einem Mord an seiner eigenen Schwester zurück…

Was wie ein x-beliebiger Jugendfilm mit allerlei Streichen und Blödeleien beginnt, entwickelt sich im Verlauf der Handlung zu einem handfesten Psychothriller. Doch leider hat Joseph Ruben mit der Auswahl dieses Stoffes keine so glückliche Hand bewiesen wie bei „Spur in den Tod II“ oder „Dreamscape“, denn die Geschichte von „Das zweite Gesicht“ ist etwas dünn. Handwerklich gibt es an diesem Streifen allerdings nichts zu bekritteln. Die karge Winterlandschaft, in der die Dreharbeiten stattfanden, verhilft dem Film zudem zu einer beachtenswert kalten Atmosphäre. In England gab es bereits im Vorfeld des Kinoeinsatzes Proteste von besorgten Eltern, die in der Auswahl des Hauptdarstellers einen Etikettenschwindel wähnten. Mit Macaulay Culkin, Elijah Wood, Wendy Crewson, David Morse u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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