Die Polizeipsychologin Michelle Eisner steckt in einer persönlichen Krise und gerät mitten in Berlin in einen Strudel aus Obdachlosigkeit und Alkohol. In einer Kneipe lernt sie Thomas Hielmann kennen, der ab und an gestrauchelte Frauen mit nach Hause nimmt – so auch Michelle. Bei Hielmann entdeckt die plötzlich wieder diensteifrige Beamtin Fotos von ermordeten Frauen. Ist Hielmann ein lange gesuchter Serienkiller?
„Messerscharf – Tödliche Wege der Liebe“ ist ein bescheiden schlechter TV-Psychothriller, der aufgewärmte Genremotive zu erkaltetem Fast Food verarbeitet. Da wechseln sich ach so typische „glaubwürdige“ Milieuschilderungen mit den Versatzstücken eines billigst gestrickten Whodunit-Stoffes ab, bei dem die Frage nach dem Täter nicht immer etwas mit Logik zu tun hat.Und da hier sogar über weite Strecken die Krimihandlung sträflich vernachlässigt wird, ärgert man sich relativ schnell über eine Fernsehproduktion, die wieder einmal nur einen potenten Titel vorzuweisen hat – und sonst gar nichts! Im TV matted (1,6:1). Mit Ann-Kathrin Kramer, Peter Lohmeyer, Heinrich Schmieder, Mathias Herrmann u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin