Ein psychopathischer Frauenmörder treibt im „French Quater“, dem Rotlichtviertel von New Orleans, sein Unwesen. Aufgrund bestimmter Umstände drängt sich der Verdacht auf, daß ein Polizist der Täter sein könnte. Detective Wes Block z. B. ist Stammgast im „French Quater“ und läßt sich von Frauen verwöhnen, die ihm seine ausgefallenen sexuellen Wünsche erfüllen. Block ermittelt in den Mordfällen und bekommt auch schon bald Nachricht von dem wahren Killer…
Nur dem ambivalenten Spiel von Hollywoodstar Clint Eastwood in der schillernden Rolle des Detective Wes Block, der ebenso mit seiner Sexualität als auch mit seinem Familienleben zu kämpfen hat, ist es zu verdanken, daß „Der Wolf hetzt die Meute“ nicht sofort in Vergessenheit gerät, denn Regieneuling Richard Tuggle, der auch das Drehbuch schrieb, hat nichts daran gesetzt, um seinen Film spannend zu machen. Die ganze Geschichte wird ziemlich gemächlich erzählt und von der einlullernden Jazzmusik Lennie Niehaus’ untermalt. Erst in den letzten zehn Minuten wird etwas Tempo vorgelegt, doch da hat der Psychothriller erprobte Zuschauer schon längst abgeschaltet. Des weiteren mit Dan Hedaya, Genevieve Bujold, Marco St. John u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin