Ein Hai zerfleischt einen Badegast. Schnell findet man heraus, daß es sich um keinen Unfall sondern um Mord handelt. Das Tier ist nämlich mittels eines Sexualhormons in die Bucht gelockt worden. Da meldet sich ein Unbekannter bei der Stadtverwaltung und kündigt weitere Tierangriffe an, wenn ihm nicht ein stattliches Erpressungsgeld gezahlt wird…
Ohne Frage versucht dieser australische Fernsehfilm, auf der Erfolgswelle von „Miami Vice“ mitzuschwimmen, denn hinter dem reißerischen deutschen Titel, der mal wieder mehr verspricht, als er in Wirklichkeit hergibt, verbirgt sich nichts weiter als ein lausiges Actionfilmchen, das von den Drehorten und der Figurenkonstellation her stark an Michael Manns US-Serie erinnert. Die nur sehr lieblos eingebrachten Tierhorror-Versatzstücke sollten dann das Ganze etwas „geschäftsträchtiger“ machen. Weil aber Regie und Darsteller auf unterstem Niveau dümpeln, ist „Haie in der Todesbucht“ nur ein matter Ulk. Alternativtitel: „Von Haien umzingelt“. Mit Dennis Miller, Sally Taylor, David Reyne u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin