Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In einem Labor in Kansas City arbeitet man an der Cryogenie, einer Technik, die es ermöglicht, kranke Menschen solange einzufrieren, bis Rettung gefunden ist. Leider benutzt der leitende Arzt Doktor Miller dies nur als Tarnung für seine illegalen Organhandel. Als eines Nachts der Strom ausfällt, keine Kühlung mehr vorhanden ist und dazu auch noch der Blitz in die Blechsärge der Cryogeniden einschlägt, erwachen die Tiefgekühlten und gehen auf Jagd nach Menschenfleisch.

Der deutsche Titel läßt ja eigentlich viel mehr ein Marika-Kilius-und-Hans-Jürgen-Bäumler-Schauerstück vermuten, als die milde „Zombie“-Parodie, die der Film in Wirklichkeit darstellt. „Hoffnung auf Eis“ wimmelt nur so voller stereotyper Situationen, klischeehafter Figuren und abgehackter Handlungsstränge, so daß er fast das Zeug zum Kultfilm hätte, wenn da nicht die leider nur durchschnittliche Umsetzung durch das Regiegespann Nuse & Sunseri und die lachhaften (eigentlich eher peinlichen) deutschen Dialoge wären. Im Grunde hat man das Gefühl, daß der Film zum einen ein Abschreibungsprojekt und zum anderen nur ein Star-Vehikel für den abgehalfterten Dan Haggerty (der aus dem „Der Mann aus den Bergen“-Scheiß) und die immer noch gut anzusehende Linda Blair war. Zu den Effekten ist noch zu sagen, daß der Pyrotechniker eine Null ist, dafür aber sind die Masken der Toten ok. Des weiteren mit Troy Donahue, Ron Vincent u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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