Philadelphia. Einige Schwesternschülerinnen, darunter Elizabeth und ihre Freundinnen, erhalten von ihrer Oberin den Auftrag, das Inventar eines museumsreifen Hauses zu katalogisieren. Am Abend jedoch wollen die Mädchen ihren Spaß haben und feiern ausgelassen in den langen Gängen ihrer momentanen Unterkunft. Der Geist der im Jahre 1939 getöteten Nichte des millionenschweren Hausbesitzers wird dadurch geweckt und fährt in die unscheinbare Jackie, die Rache an den Störenfrieden nehmen soll. Der Fußboden des alten Hauses färbt sich bald blutrot.
„Das Horror-Lyzeum“ ist ein in der ersten Hälfte atmosphärisch dichter Film, der sogar seinen Figuren Zeit zur Entfaltung gibt, um dann allerdings in gewohnte Slasher-Bahnen abzugleiten. Schade drum, denn die hervorragenden Make-Up-Effekte hätten eigentlich ein besseres Handlungsgerippe als dieses hier verdient. Zumindest zeigte John P. Finegan (auch Coproduzent und Co-Drehbuchautor) ein sicheres Gespür für die Mechanik eines Low-Budget-Horrorfilms, so daß das Endergebnis einigermaßen ansehnlich wurde. Mit Mollie O’Mara, Sharon Christopher, Karen Krevitz, Mari Butler u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin