Zwei Hobbyangler verschwinden in einem innerstädtischen See, der einer anliegenden Chemiefabrik als Ablagerplatz für Giftfässer dient. Die ausströmenden toxischen Stoffe haben einen Alligator, der in der Kanalisation unter der Stadt lebt, zu einem riesigen Monster mutieren lassen. Polizei und schnell herbeigeholte Alligator-Jäger scheinen machtlos zu sein.
Ziemlich belangloser Nachzieher zu dem viel besseren „Der Horror-Alligator“, wobei Jon Hess bemüht ist, Stimmung und Grundton des Originals zu treffen. Weil sich „Alligator II“ selbst nicht allzu ernst nimmt, ist er jedoch einigermaßen erträglich. Die Horror-Parts halten sich in Grenzen und bleiben auf das Ende beschränkt. Die Effekte um das mutierte Tier sind weitestgehend ok, nur manchmal hat man das Gefühl, daß die Größe etwas variiert. Auf die fingerzeigende Ökomoral hätte verzichtet werden können. Alternativtitel: „Alligator II– Die Mörderbestie beißt wieder zu“. Mit Joseph Bologna, Dee Wallace Stone, Richard Lynch, Steve Railsback u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin