Die geld- und herrschsüchtige Carrigan Crittenden erbt von ihrem reichen Vater lediglich das verfallene Landhaus „Whipstaff“, wo allerdings –so glaubt sie zumindest– ein Schatz versteckt sein soll. Als Carrigan mit ihrem Liebhaber Tibbs das Anwesen besucht, muß sie feststellen, daß dort Geister hausen: der freundliche Casper und seine drei bösen Onkels. Carrigan engagiert den Geisterpsychiater Doktor Harvey, der das Haus „freimachen“ soll. Casper verliebt sich in Harveys Tochter Kat…
Ein Geisterfilm für Kinder muß nicht immer gleich uninteressant sein, zumal die Special-Effects in „Casper“ wirklich sehenswert sind. Ganze vierzig Minuten digitale Tricks sind zu bewundern, mit deren Hilfe die Geister ein besseres Auftreten haben als so mancher reale Schauspieler. In diesem Zusammenhang wären da noch ein paar witzige Cameo-Auftritte zu erwähnen, deren Mitwirkende hier nicht verraten werden sollen. Abgesehen von der bombastischen Technik und dem manipulativ eingesetzten Surround-Sound, den man sich in manchem „ernsten“ Genrestück wünschte, ist die Handlung von Brad Silberlings „Casper“ kaum mehr als banal und kitschig. Auf Video letterboxed (1,8:1). Mit Bill Pullman, Christina Ricci, Cathy Moriarty, Eric Idle u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin