Dem bedeutsamen Wissenschaftler Dr. Brandt ist es erfolgreich gelungen, menschliche Gehirne zu transplantieren. Baron Victor von Frankenstein möchte von Brandts Wissen profitieren, doch der Doktor ist inzwischen irre geworden und todkrank. Mit Hilfe seines gefügig gemachten Assistenten Karl pflanzt Frankenstein das Gehirn Doktor Brandts in einen gesunden Körper. Das Experiment gelingt, doch das unglückliche Opfer wendet sich gegen seinen Schöpfer.
Gelungene Fortsetzung der erfolgreichen Hammer-Serie mit einigen kruden Einfällen und guten Schocks. Inhaltlich distanzieren sich die Filme Terence Fishers immer mehr von der literarischen Vorlage und den Universal-Klassikern. Nunmehr ist es Frankenstein, der das wirkliche Monster ist. Sein Geschöpf hingegen ist nur noch das Opfer. Die sichere Regiearbeit sowie die soliden Leistungen der Darsteller, hier vor allem der omnipräsente Peter Cushing, sorgen dafür, daß „Frankenstein muß sterben“ unterhaltsam bis zum Schluß bleibt. Die bereits ansatzweise vorhandenen Body-in-Pieces-Fantasien Terence Fishers werden vier Jahre später in dem in Deutschland nicht erschienenen „Frankenstein and the Monster of Hell“ fortgesetzt. Neben den New-American-Gothic-Klassikern wie z.B. „Ketten-Sägen-Massaker“ gilt die vorliegende „Frankenstein“-Reihe der britischen Hammer-Films als das wegbereitende Subgenre für spätere Blut- und Gedärme-Happenings. Alternativtitel: „Frankenstein sucht ein neues Opfer“. Des weiteren mit Freddie Jones, Veronica Carlson, Simon Ward u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin