Wie der Zufall so will, kommt ein junger Schriftsteller namens Sy in ein einsames Waldhaus, das von einer merkwürdigen Familie bewohnt wird: Vater ist an den Rollstuhl gefesselt, der Sohn ein brutaler Fiesling und seine Frau eine Nymphomanin. Diese verguckt sich natürlich gleich in den gutaussehenden Sy, und schon fängt der Gatte an zu brodeln. Es kommt zu Mord und Totschlag im Wald…
Man sollte sich nicht durch den Originaltitel, der ein von Greenpeace unterstütztes „Flashdance“-Remake vermuten läßt, täuschen lassen, denn hinter Marc Ropers Film verbirgt sich ein sexistisch angehauchter Psychothriller mit einigen (wenigen) Härten. Auch wenn der Plot wenig logisch aufgebaut ist, so verzeiht man es aufgrund einer gediegenen Spannung schnell. Lediglich einige verwirrende Sequenzen, bei denen der Zuschauer nicht ganz weiß, ob es real oder nur in der Einbildung des Schriftstellers geschieht, verwässern den Gesamteindruck dieses Thrillers, der an der Grenze zum Horror-Genre steht. Mit Darren Dalton, Ian Roberts, Brümilda van Rensburg, Janine Denison u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin