Irgendwo in Florida. Ein Faß mit Atommüll hat ein ganzes Volk Waldameisen radioaktiv verseucht. Die netten Tierchen wachsen und wachsen– bis sie unsere Größe erreicht haben. Nun überfallen sie auch Menschen. Erste Opfer sind die Kaufinteressenten der Maklerin Marilyn Fryser, die sich auf der Flucht vor den Tieren durchs Sumpfgebiet schlagen. In einer Stadt müssen die Überlebenden erfahren, daß die Riesenameisen die Menschen willenlos machen…
War Bert I. Gordons „Die Insel der Ungeheuer“ noch ein erstaunlich guter Stoff, aus dem die Horrorträume sind, so entpuppt sich diese neuerliche Adaption eines H. G. Wells-Stoffes als Super-Ulk. Weder die sonst recht ansehnlichen Darsteller noch die Besetzung hinter der Kamera können durch eine angemessene Leistung überzeugen. Die fotografischen Effekte sind ziemlich lausig und noch nicht einmal für einige hämische Lacher gut. Dennoch bietet der Film gerade für Freunde des schrägen Humors einige unvergeßliche (wahrscheinlich vom guten Bert auch unbeabsichtigte) Szenen aus Brehms Tierleben. Alternativtitel: „Killer-Termiten“. Mit Joan Collins, Robert Lansing, Edward Power, Albert Salmi u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin