Jason Voorhees, der vor Jahren im Crystal Lake ertrunken ist und dessen Mutter daraufhin einige Teenager ermordet hat (siehe: „Freitag der 13.“), lebt! Er ist aus seinem nassen Grab gestiegen, hat der toten Mutter einen Schrein errichtet und mordet munter drauflos. Seine Opfer: dumme Kids, die das Feriencamp am Crystal Lake wiedereröffnen wollen.
Diese geschäftsmäßig orientierte Fortsetzung zu Sean S. Cunninghams Slasher-Klassiker aus dem Jahre 1979 bedient sich zwar der Strickmuster des ersten Teils, kann aber nicht dessen bewußt inszenierte Schlüpfrigkeit erreichen. Dazu fehlt es Regieneuling Steve Miner an Erfahrung, Einfallsreichtum und Originalität. So versinkt diese Fortsetzung förmlich in ihrer blutigen Mittelmäßigkeit, denn die Splattereffekte wurden bereits von seiten der Produktion zum Erreichen eines sicheren R-Ratings in der OF geschnitten. Die deutsche Fassung ist dann nochmals an einer kurzen Stelle überarbeitet worden. Der einfallslose Slasher-Film ist also weiter auf dem Vormarsch. Doch auch der ziemlich uninspierierte „Freitag der 13. Teil 2“ kann nicht verhindern, daß Jason Voorhees zum Horror-Hero schlechthin wird. Alternativtitel: „Freitag der 13.– Jason kehrt zurück“. Mit Amy Steel, John Furey, Kirsten Baker, Tom McBride, Adrienne King u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin