Geoff Matthews Mutter, eine erfolgreiche Schauspielerin, ist gestorben. Deshalb zieht der Junge mit seinem Vater nach Ludlow im US-Bundesstaat Maine. Doch Geoff findet keinen Abstand zum tragischen Verlust. Als ihm Drew Gilbert, der Stiefsohn des örtlichen Sheriffs, erzählt, daß es hinter dem Moor einen alten Indianerfriedhof gibt, der Tote ins Leben zurückholt, zweifelt Geoff noch an der Geschichte. Doch als Drews erschossener Hund Zowie dort wieder reanimiert wird, beschließt Geoff, auch seine geliebte Mutter zurückzuholen…
Einigen Quellen zufolge soll es bei Teil 1 Ärger zwischen Stephen King und Mary Lambert gegeben haben, so daß diese sich gezwungen sah, die Geschichte um den unheilvollen Indianerfriedhof neu zu verfilmen. Andere sagen hingegen, daß „Friedhof der Kuschetiere 2“ nur dem Gesetz der Serie folgt und man gerne die Kassen klingeln hört. Die Wahrheit dürfte wahrscheinlich irgendwo dazwischen liegen. Teil 2 ist sehr viel actionbetonter als das Original, schwimmt dafür aber unentschlossen zwischen Kiddie-Horror, Zombie-Parodie und Hardcore-Splatter hin und her. Der Beginn des Films ist arg in die Länge gestreckt, das Ende entschädigt aber wenigstens mit den superben Special Effects von Steve Johnson. Unterlegt ist das alles mit auffallend vieler fetziger Rockmusik, so daß einem Erfolg beim Mainstream-Publikum kaum etwas im Wege stehen dürfte. Auf Video letterboxed (1,79:1). Mit Anthony Edwards, Edward Furlong, Jared Rushton, Darlanne Fluegel u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin