Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein psychopathischer Serienkiller, der es auf junge Frauen mit roten Schuhen abgesehen hat, ist unterwegs, hinterläßt aber keine brauchbaren Spuren. Gelegenheitsrennfahrer Jimmy Clayton sieht die Morde durch ein „inneres Auge“ voraus und wendet sich deshalb an die Polizei. Sgt. Ellis und Capt. Gavin glauben ihm jedoch nicht. Als Claytons Schwester Gina beinahe Opfer des Killers wird, gerät der junge Mann unter schweren Verdacht…

Produzent David Winters, der mit „Love to Kill“ selbst das weite Exploitation-Feld bearbeitete, setzt David A. Prior auf einen Stoff an, der so voller Klischees und abgestandener Ideen steckt, daß es schon fast wieder Spaß macht, den ausgetretenen, weithin sichtbaren Psychothriller-Spuren zu folgen. Leider sackt die Spannung kurz nach der interessant gefilmten Eröffnungsszene ab, langwierige Dialoge und viel Blablabla sind erst einmal angesagt. Die namhafte Besetzung rettet dann auch einige Szenen, die sonst total durchhängen würden. Da Twists und Red Herrings nur dünn gesät sind, muß man zum Urteil gelangen, daß „Raw Nerve“ nur Dutzendware zum schnellen Videoverschleiß ist. Mit Ted Prior, Traci Lords, Jan-Michael Vincent, Glenn Ford, Sandahl Bergman u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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