Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der Nachlaß eines verstorbenen Ägyptologen beinhaltet auch eine menschliche Mumie, die mit den Gesichtszügen einer Katze ausgestattet ist. Hinter den Bandagen verbirgt sich eine alte ägyptische Gottheit, die schon bald in eine ganz normale Hauskatze reinkarniert. Danach geschehen einige unheimliche Morde, und Rena, die Verkäuferin aus Mrs. Blacks Okkult-Laden, steht unter dem Einfluß eines geheimnisvollen altägyptischen Amuletts.

„Die Katzengöttin“ ist einer jener Streifen, die Curtis Harrington Anfang der 70er Jahre für den US-TV-Sender NBC gefertigt hat und über die er heute gar nicht glücklich ist, denn wie die anderen (vgl. „Die Toten sterben nicht“) ist auch der hier nur mäßige Unterhaltung, die sich aber immerhin innerhalb der vom Genre gesteckten Grenzen bewegt. Ein Gefühl des Gruselns stellt sich lediglich sporadisch ein, weil Curtis Harrington die Klaviatur des Schreckens nur sehr oberflächlich bedient. „Die Katzengöttin“ ist hierzulande als Erstaufführung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gelaufen– ein Platz, der dem Streifen durchaus gerecht wird. Das Drehbuch stammt übrigens von Robert Bloch. Mit Meredith Baxter-Birney, Gale Sondergaard, Stuart Whitman, John Carradine u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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