Franks Bewertung

starstar / 9

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Sizilien. Liza, Mitglied einer archäologischen Expedition, entdeckt in einem Geheimversteck unter einem Kloster die mumifizierten Leichen dreier im Jahre 1486 wegen satanischer Rituale hingerichteter Nonnen. So in ihrer Ruhe gestört, rächen sich die Geister an denen, die sich in den Klosterruinen herumtreiben. Liza deckt nach und nach die Geschichte der drei Hingerichteten auf, kann aber die vielen Morde nicht verhindern…

Mit „Demonia“ werden selbst die härtesten Fulci-Fans hadern, denn der italienische Gore-Maestro gibt zwar mächtig Gas in Form von stupiden, aber höchst blutigen Special Effects, bringt jedoch die Handlung zu keiner Zeit auf den Punkt. Viel eher verläßt sich Fulci auf das Zitieren bei seinen früheren Werken und läßt die Geschichte um Liza und die drei Nonnen sehr, sehr schleifen. Selbst sein in „Geisterstadt der Zombies“ bis zur Virtuosität getriebenes Gespür für irrsinnige Phantastik ist in „Demonia“ nicht mal ansatzweise spürbar. Mein Tip: Im Doppelprogramm mit Lenzis „Gates of Hell“ ansehen. Mit Brett Halsey, Meg Register, Pascal Druant, Grady Thomas Clarkson u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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