Franks Bewertung

starstarstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Eine längst ausgesprochene Prophezeiung scheint sich 1991 endlich in den USA zu erfüllen: Zwei Mädchen werden jungfräulich gebären. Die eine wird einem neuen Christus, die andere dem Teufel das Leben schenken. Der Vatikan entsendet Pater Justin, um den Teufel zu vernichten und das heilige Kind zu retten. Doch welches Baby ist welches?

Dieser in der Tradtion von „Das Omen“ stehende Okkult-Thriller ist ein kleiner, unscheinbarer, aber nicht minder unheimlicher Film, der sich inhaltlich wohltuend vom heute üblichen Psychopathen-Einerlei abhebt. Auch sonst ist „Kind des Satans“ eine wahre Erholung für den Betrachter, denn es werden weder spektakuläre, überladene F/X-Orgien gefeiert, noch wird hier das Blut literweise vergossen. So kann man sich also ganz auf einen etwas altmodisch anmutenden Genrebeitrag freuen, der nur den immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse (diesmal sogar in Reinkultur) zum Inhalt hat. Positiv fällt auch das zwar offene, aber auch versöhnliche, hoffnungsvolle Ende auf. Mit Anthony John Denison, Sela Ward, Brad Davis, Paxton Whitehead u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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