Las Vegas. Dr. Frankenstein, ein Krüppel in einem Rollstuhl, läßt sich durch sein Faktotum Groton junge hübsche Mädchen für seine Experimente liefern. Der Zufall will es, daß Graf Dracula in der Gegend ist und beim guten Doc Frankenstein hereinschaut. Dieser soll für den Oberbeißer ein Blutserum erfinden, welches dem Vampir erlaubt, auch bei Tageslicht zu agieren. Logisch, daß das nicht gutgehen kann…
Dies ist wohl Al Adamsons berühmtester, wenn nicht sogar berüchtigster Film. In Anlehnung an die alten Universal-Klassiker wollte der gute Al eine Geschichte kreieren, in der die beiden bekanntesten Monster/Halbwesen auftauchen. Doch was ist dabei herausgekommen? Ein lupenreiner, spaßig unterhaltsamer Trash-Streifen, der von seiner Wirkung im Zwerchfellbereich seinesgleichen sucht. Es fängt schon damit an, daß das Make-Up so horrend schlecht aussieht, daß man sich nicht mehr halten kann. Weiter geht es mit einer scheußlichen Musikuntermalung, die immer wieder in falschen Momenten Akzente setzt. Doch jetzt kommen wir zum Knüller des Ganzen: die absolut verschwendete Besetzung mit altgedienten Hollywood-Veteranen. Der einzige Lichtblick ist Al Adamsons vollbusige Ehefrau, Regina Carrol, die als Blondchen vom Dienst die weibliche Hauptrolle mimen darf. Ergebnis: kurzweilige, auf keinen Fall ernstzunehmende Horror-Unterhaltung. Die o.g. deutsche Kinolaufzeit ist dem Internationalen Filmlexikon entnommen. Meine Besprechung beruht auf der UK-Videofassung, die mit der deutschen Fassung identisch sein dürfte. Des weiteren mit J. Carrol Naish, Lon Chaney jr., Zandor Vorkov, Russ Tamblyn u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin