Jerusalem. In den uralten Gassen der Altstadt wird der Bibelforscher Rabbi Rostenberg ermordet. Rostenberg ist in Insiderkreisen dafür bekannt gewesen, dass er die sogenannten Bibel-Codes entschlüsselt haben soll, die Hitler und den II.Weltkrieg, die Morde an den Kennedy-Brüdern, Ghandi und Martin Luther King vorhergesagt hätten. Historiker Gillen Lane gerät durch Zufall an den allerletzten Schlüsselcode und wird von nun an von den Schergen des Medienmoguls Stone Alexander verfolgt, der die Weltherrschaft erringen will. Alexander entpuppt sich zudem noch als Körperspender für die Wiederkehr des Antichristen, der eine drohende Apokalypse vorbereitet...
Wenn man weiß, dass der Produzent dieses Films kein Geringerer als der US-Tele-Evangelist Paul Crouch ist, Eigentümer des TBN Christian Television Network, dann ahnt man, was da für ein Schmarrn auf einen zukommt: Um der diffusen Handlung folgen zu können, muß man schon extrem bibelfest sein und einige der größten Unwahrscheinlichkeiten seit „Rosemaries Baby“ und „Das Omen“ einfach so hinnehmen. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen avancierte „The Omega Code“ im sogenannten Bibelgürtel der USA zum umsatzstärksten US-Kinofilm. Aufgrund dieses Überraschungserfolges hat man auch schnell das Sequel “Meggido” nachgeschoben, bei dem zwar eine nachvollziehbarere Handlung auf dem Plan steht (inklusive Rückblick auf Alexanders Jugend), aber genauso viel faustisches Getue den Gesamteindruck verwässert. Mit Casper Van Dien, Michael York, Catherine Oxenberg, Michael Ironside u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin