Da die Handlung dieser x-ten Verfilmung des sattsam bekannten „Hund von Baskerville“-Stoffes im Genre ziemlich allgegenwärtig ist, erlaube ich mir, gleich mit der Kritik zu beginnen: Schon von der ersten Minute an erkennt man diese 2000er-Produktion als schlichte TV-Inszenierung und winkt ob der damit verbundenen billigen Optik ab. Da mag dann selbst die anfangs durchaus akzentuiert eingesetze Gruselatmosphäre mit viel unechtem Nebel nichts dran ändern, zumal man sich später, wenn die wenigen kanadischen Drehort-Pfützen als schottisches Hochmoor herhalten sollen, sogar regelrecht ärgern könnte. Recht betulich geht es auch um den Hund selbst zu, der hier nur eine Art Streuner mit rotglühenden Augen ist. Größtes Manko allerdings ist Hauptdarsteller Matt Frewer, dem jene Ernsthaftigkeit völlig abgeht, die man eigentlich von einem Sherlock Holmes erwartet. Fazit: ein richtig überflüssiger Neu-Aufguß. Des weiteren mit Kenneth Welsh, Emma Campbell, Robin Wilcock, Jason London u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin