Der Flötist Paul Bergson wird von einer mysteriösen Astronomin bedrängt, in die mystische Bergwelt Anatoliens zu reisen, um sich dort einem dämonischen Meistermusiker, der die Erde mit der Macht des Feuers bedroht, zu stellen. Nach einigen Prüfungen, die Paul zu bestehen hat, kann er die Welt dadurch retten, daß er den Dämon in einem Musik-Wettstreit besiegt.
Dieser poetische Fantasy-Horror-Streifen kann zwar einige außergewöhnliche Motive aus der islamischen Mythologie vorweisen, versteht es aber nicht, diese in eine adäquate Handlung zu packen. Vom Konzept her erscheint einem die Geschichte wirr und fast unverständlich, dennoch kann sie den geneigten Zuschauer ein wenig in ihren Bann ziehen. Doch das wird nur durch eine traumhaft schöne Fotografie erreicht, die die bizarre Berglandschaft Kappadokiens märchenhaft einfängt. So bietet „Die Macht des Feuers“ mehr was für das Auge als für den Bauch. Zwiespältig. Mit Peter Firth, Suzan Crowley, Nabil Shaban, Stefan Kalipha u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin