Der Ort: die Hauptstadt eines Ostblocklandes. Der amerikanische Aulslandskorrespondent Gregory Moore ist auf der Suche nach seiner Freundin Mira Swoboda, die unter mysteriösen Umständen mitten in der Nacht verschwunden ist. Dabei stößt er auf einen geheimnisvollen Klub von Kunst- und Musikliebhabern, der als Unterschlupf einer satanischen Sekte dient. Gregory wird enttarnt und in einen lebenden Leichnam verwandelt…
Weil sich die Handlung aus einer Vielzahl von Rückblenden (in Form von Erinnerungen des auf der Totenbahre liegenden Reporters) zusammensetzt, ist Spielfilmdebütant Aldo Lado viel Cleverness und Geschicklichkeit beim Umgang mit den Erwartungen des Publikums zu bescheinigen. Auch wenn man Lado einen etwas besseren Stoff für seinen Erstling gewünscht hätte, so ist ihm doch ein in den Schlußminuten faszinierend-gespenstischer Horrorthriller gelungen, der über weite Strecken unsere aus der Zeit des Kalten Krieges stammenden Vorurteile gegenüber den Leuten hinter dem Eisernen Vorhang geschickt zu kolportieren vermag. Die Darsteller agieren allesamt glaubhaft und können somit viel zur ungewöhnlichen Atmosphäre von „Malastrana“ beitragen. Alternativtitel: „Das Todessyndrom“, „Unter dem Skalpell des Teufels“ und „Unter dem Skalpell des Todes“. Auf Video letterboxed (2:1). Mit Jean Sorel, Ingrid Thulin, Mario Adorf, Jürgen Drews, Barbara Bach u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin