Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Duncan Ely ist ein berühmter Pianist, der einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat und deshalb so erfolgreich wurde. Auf seinem Sterbebett schlüpft er in den Körper des erfolglosen Musikers Myles Clarkson. Dessen Ehefrau Paula ahnt zwar einiges, kann aber den ganzen Umfang der Intrige nicht erfassen, weil sie schließlich auch selbst das Opfer einer Seelenwanderung wird.

Dieser langatmige Streifen, der zwar zugegebenermaßen mit diversen Leinwandgrößen aufwarten kann, ist aufgrund seines biederen Inszenierungsstils, wenn man einmal von einigen effekthascherischen Einfällen (z.B. der Hund mit dem Menschenkopf) absieht, lediglich als Fußnote zu den besseren Okkult-Filmen, wie z.B. „Rosemaries Baby“, zu verstehen. Einige inhaltliche Kürzungen würden Wendkos’ Film durchaus guttun. Wenn man das Entstehungsjahr außer acht läßt, könnte man meinen, hier einen Beitrag zur Reihe „das kleine Fernsehspiel“ zu sehen. Alter Kinotitel: „Mephisto-Walzer“. Mit Alan Alda, Jacqueline Bisset, Brad Dillman, Curd Jürgens u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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