In einem Labor in Miami läuft ein Experiment um ein Retortenwesen schief und das geklonte „Etwas“ kann Kontakt zum absolut Bösen aufnehmen. Sodann verwandelt sich das Labor in eine Brutstätte des Grauens. Der schmierige Reporter Craig bekommt Wind von der Sache und kann mit Schützenhilfe einer attraktiven Außerirdischen dem Spuk ein Ende bereiten.
Der Film ist eine merkwürdige Mischung aus fast sämtlichen Versatzstücken, die das Genre bislang hervorgebracht hat: So gibt es hier einen Mad Scientist, „Poltergeist“-Spuk, außerirdische Hilfe und einen findigen Reporter, der den strahlenden Helden mimen darf. Das Ganze wimmelt dann auch voller Stereotypen, so daß der Streifen schnell vorhersehbar und langweilig wird. In den Dialogen bemerkt man dann erst recht, daß „Miami Golem“ eigentlich platt bis zum Überdruß ist. Die irritierende Vieldeutigkeit mancher Szenen weicht letztendlich doch der Substanzlosigkeit der Handlung. Mit Victor Loren Beard, David Warbeck, Sandy Russell, George Bonner u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin