In Philadelphia geht eine hübsche Blondine um und stößt junge Männer von hohen Dächern. Schnell findet die Polizei heraus, dass die Opfer allesamt in eine Highschool-Abschlussklasse gegangen sind und das Ganze nach einer Rachegeschichte aussieht. Auf der Abschussliste der Mörderin steht auch ein gewisser Brian, Ex-Freund der Polizistin Laura. Und da Laura auch auf jene Schule ging und sich an eine gewisse Vicky erinnern kann, die einst von mehreren Jungs vergewaltigt wurde, scheint der Fall bald gelöst zu sein.
„Der Kuss der Killerin“ fällt einem in vielerlei Hinsicht sehr negativ auf. Nicht nur, dass er durchschnittlich gespielt, durchschnittlich inszeniert und unterdurchschnittlich budgetiert ist, sondern die Tatsache, dass das Rape-and-Revenge-Motiv so beiläufig und ganz und gar unflott eingebracht wird, zieht den Film in Richtung der „langweiliger Schrott“-Marke. Nicht einmal Exploitation-Fans kommen bei der unspektakulären Ausbeute von Ursache und Wirkung (will sagen: Vergewaltigung und Morde) auf ihre bescheidenen Kosten. Mit Alexandra Paul, Allen Altman, Eric Davis, Michelle Johnson u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin