Zwei Kurzfilme. 1) „Kino des Grauen“: Die Bildhauerin Melissa Sanders sieht im Kino Szenen aus ihrem Leben. Anfangs glaubt sie an einen Scherz von ihrem Freund Jim, doch irgendwann bemerkt sie, daß es sich um eine Botschaft aus dem Jenseits handelt. 2) „Insel der Toten“: Der Militärarzt Doktor Ben Ramsey kommt 1868 dem Apotheker Jeremy Wheaton auf die Spur, der auf einer Insel vor North Carolina Experimente mit Toten macht. Die Insel ist bevölkert von Zombies.
Dieser fürs Fernsehen produzierte Episodenfilm ist wirklich nur etwas für die Fans von „Twilight Zone“-Schöpfer Rod Serling, der in seinem Nachlaß zwei bislang unverfilmte Drehbücher hinterlassen hatte, derer sich nun Robert Markowitz angenommen hat. Wäre das Ganze –wie eigentlich von Serling geplant– in den 60er Jahren entstanden, dann könnte man jetzt mittelklassigen bis gruseligen Horror vermelden. Da es aber in der vergangenen Zeit andere, bessere Filme gab, die den gleichen Stoff behandelten (die zweite Geschichte erinnert an den Plot von „Tot & Begraben“!), ist „Schrecken aus dem Jenseits“ nur lahme Fernsehunterhaltung geworden, die oberflächlich mit den Versatzstücken des Gothic Horrors spielt. Mit Amy Irving, Gary Cole, Patrick Bergin, Jack Palance u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin