Ellen Hardy arbeitet bei der reichen Offizierswitwe Mrs. Armstrong als Sekretärin. Eines Tages werden ihre beiden Geschwister Mandy und George aus der Irrenanstalt entlassen, in der sie seit dem Tod der Eltern gelebt haben. Die beiden Kinder gelten als die Mörder ihrer Eltern. Ellen versucht, das vor Mrs. Armstrong zu verheimlichen. Als diese jedoch dahinterkommt, wird sie ermordet…
Bernard Girards Leinwandadaption eines bekannten Bühnenstücks ist dank der sorgfältig ausgewählten Besetzung insgesamt recht ansehnlich geworden. Zwar hängt der Spannungsbogen anfangs etwas durch, doch im Schlußdrittel gewinnt „Das Haus der blutigen Hände“ an Fahrt. Das Beste an dem Film sind die makabren Szenen mit dem Hund, der mit der abgeschlagenen Hand der toten Mrs. Armstrong umherspaziert (siehe Foto). Hier verbindet sich der klassische Thrill des Entdecktwerdens der Tat mit den Errungenschaften des modernen Splatterkinos, das sich Ende der 60er Jahre zu etablieren begann. Mit Stella Stevens, Shelley Winters, Skip Ward, Carol Cole u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin