Cornwall im 17. Jh.: Durch den Blutschwur von Ralph und Julia (einem nicht standesgemäßem Liebespaar) am Grabe eines Selbstmörders wird ein Abgesandter der Hölle zum Leben erweckt. Dieser verbreitet in der Rolle eines Lord Asher Angst und Schrecken unter der Landbevölkerung. Lord Asher kidnappt einige Frauen, um sie durch schwarze Magie zu willenlosen Zombies zu machen. Als er sich jedoch an Julia heranmacht, hat er nicht damit gerechnet, daß sich Ralph gegen die Mächte der Finsternis stellen würde.
Der von seinem phantastischen Gehalt gar nicht mal so uninteressante Film zerfällt in zwei Teile: die stimmungsvolle, mit liebevollen Details gezeichnete erste Hälfte und die abstruse, mit dem Duell Gut gegen Böse angereicherte zweite Hälfte. Dreh- und Angelpunkt dabei ist eine in recht kruden Einzelheiten gezeigte schwarze Messe, bei der Lord Asher der Schwester Ralphs das Herz bei lebendigem Leibe herausreißt. Diese Szene sorgt dafür, daß man „Das Monster mit der Teufelsklaue“ nicht so schnell vergißt, denn im Grunde genommen ist der Streifen des Gespanns Parkinson/Fairman nichts weiter als ein billiger Mini-Budget-Schocker aus der untersten Schublade, der nur in ganz wenigen Momenten mit gut komponierten Bildern zu unterhalten weiß. Nur für absolute Fans des Genres. Letterboxed (1,46:1). Mit Mike Raven, Ronnie Lacey, Stephen Bradley, Marguerite Hardiman u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin