New York in den 50ern. Das unbekannte Fotomodell Dorian Gray geht einen Pakt mit dem Teufel ein: Anstatt ihrer selbst, altert sie nur in einem alten Probefilm. So macht Dorian eine unvergleichliche Karriere im Modebusiness. Dorian bleibt zwar ewig jung, wird aber zunehmend zynischer und grausamer. Und auch muß jeder sterben, der hinter ihr Geheimnis kommt.
Diese neuerliche Oscar-Wilde-Adaption (diesmal für das Fernsehen) zeichnet sich vor allem durch das unaufhaltsame Abrutschen in seichte Soap-Opera-Gefilde aus. Die phantastischen Aspekte der Geschichte werden so gut wie fallengelassen, und auch der Thrill wird über weite Strecken schlichtweg vernachlässigt. Trotz der sorgfältigen Inszenierung durch Tony Maylam („Brennende Rache“) haben sich einige schauderhafte Fehler in bezug auf die Zeit, in der der Film spielt, eingeschlichen. Oder gab es schon in den 50er Jahren Anrufbeantworter und riesige JVC-Neonreklame? Ergebnis: durchgefallen. Mit Anthony Perkins, Belinda Bauer, Joseph Bottoms, Olga Karlatos, Michael Ironside u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin