Der Millionär Lord Maxton leitet eine Ausgrabung im ägyptischen Luxor. Als man eine geheimnisvolle Grabkammer aufbricht und die warnende Inschrift über dem Portal in den Wind schreibt, erwacht der vor 3000 Jahren bei lebendigem Leibe mumifizierte Priester Aziru zu neuem Leben. Er schlüpft in die Haut eines gewissen Dr. Mohassid und macht sich sofort auf die Suche der Frau, derentwegen er damals so grausam sterben mußte. In der Amerikanerin Sandra Barnes glaubt Mohassid/Aziru sie gefunden zu haben…
Dieser neuerliche Aufguß eines alten Themas weist erstaunliche Parallelen zu Tobe Hoopers „Living Nightmare“ auf. Beide Streifen sind vom gleichen Team unter Harry Alan Towers produziert worden, beide bedienen sich der gleichen Sets, und bei beiden geht es mehr oder weniger um Reinkarnation. Ferner gibt es hier wie dort eine Hauptfigur, die unter Alpträumen leidet, und die mit touristischen Momentaufnahmen aufgemotzte Fotografie. Kein Wunder also, daß „Mumie– Tal des Todes“ genauso langweilig geworden ist. Einige Ungereimtheiten in der Geschichte werten dann sogar noch die Anwesenheit von Tony Curtis ab, der den Priester Aziru mit sichtlicher Lustlosigkeit spielt. Des weiteren mit Greg Wrangler, Leslie Hardy, Jack Cohen u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin