Die graue Vorzeit der Menschheit. Elkan (im Original: Mace), Sohn eines Stammeshäuptlings, ist unterwegs zur Wolfsgöttin Orcan, um sein Volk von ihrer Machtherrschaft zu befreien. Um dies zu verhindern, schickt Orcan ihm Horden von Zombies und Wolfsmenschen entgegen. Doch Elkan schafft es, bis in die Höhle der leicht geschürzten Göttin vorzudringen.
Relativ schnell nach dem Kassenerfolg des Fantasy-Films „Conan, der Barbar“ von John Milius aus dem Jahre 1982 haben sich italienische Produzenten gefunden, um die Welle von Barbaren-Streifen aufrechtzuerhalten. Mit dem uns bekannten Splatter-Regisseur Lucio Fulci hat man auch einen Mann hinter der Kamera gefunden, der die graue und vor allem blutige Vorzeit unserer Ahnen entsprechend umzusetzen weiß. Ganz im Stile seiner hauseigenen Zombie-Welle arbeitet der Gransignore des italienischen Blut- und Gedärme-Kinos hier einen Stoff auf, bei dem Zeitpunkt und Ort der Handlung nur Staffage für ein Blutbad größeren Ausmaßes sind. So kann „Conquest“ getrost zum Horrorgenre gerechnet werden und ergänzt Fulcis Werke wie z.B. „Geisterstadt der Zombies“ bestens. Die Effekte sind zwar der Bodensatz sämtlicher Make-Up-Künste, dürften aber das Herz hartgesottener Hardcore-Fans schneller schlagen lassen. Über die Leistung der beteiligten Darsteller sollte mann jedoch schweigen. Mit George Rivero, Andrea Occhipinti, Sabrina Siani, Corrado San Martin u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin