Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


1.251 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Helen Selleck ist eine attraktive junge Frau, die zu einer kleinen Theater-Truppe gehört. Von Zeit zu Zeit wird Helen von Visionen geplagt, die mit dem gewaltsamen Tod ihrer Eltern vor über 10 Jahren in Verbindung stehen. Während einer Premierenvorstellung schnappt Helen völlig über und schlachtet ihre Kollegen bestialisch ab. Die Morde kann sie einem Unbekannten in die Schuhe schieben.

Mit der stereotypen Handlung und der üblichen „erst bumsen– dann sterben“-Formel des Slasher-Subgenres versucht John Lamond die Zuschauer bei Laune zu halten. Der inflationäre Einsatz der subjektiven Kamera soll wohl Spannung erzeugen, obwohl schon nach der Einleitungs-Sequenz klar ist, wer der Mörder ist. Auch die übertrieben ungewöhnlichen Kamerawinkel und verzerrten Bildpositionen erzeugen keine Horror-Wirkung. So verkommt der Film zu einer langweiligen Nummernrevue mit viel Fleischbeschau, die gelegentlich durch extrem blutige Morde unterbrochen wird. Das zynische Ende rundet das Gesamtbild dieses brutalen Schunds ab. Mit Jenny Neumann, Gary Sweet, Nina Landis, Max Phipps u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme