Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Im Jahre 2024 hat der vierte Weltkrieg nahezu die ganze Welt in eine Wüste verwandelt. Vic, ein junger Mann, zieht mit seinem sprechenden Hund namens Blood durch die Gegend, um Nahrung zu suchen. Nach einem Scharmützel mit einer marodierenden Bande macht Vic die Bekanntschaft eines Mädchens. Er folgt ihr in eine unterirdische Stadt, deren Bevölkerung durch ständige Inzucht unfruchtbar geworden ist. Vic soll als „Zuchtbulle“ herhalten…

Der Sam-Peckinpah-Spezi und altgediente Western-Darsteller L.Q. Jones hat mit dieser Literatur-Verfilmung eines Harlan-Ellison-Stoffes einen unterhaltsamen Endzeitfilm geschaffen, der sich mit den heutigen Vertretern in punkto Brutalität zwar nicht messen kann, dafür aber viel, viel zynischer ist. Witz der Geschichte ist, daß Vic ein geiler Volltrottel und sein Hund Blood ein Intellektueller ist. Die grausame Schlußpointe verweist dann auch genau auf diesen Punkt. Weder in den USA noch in Europa war „In der Gewalt der Unterirdischen“ ein finanzieller Erfolg vergönnt. Dank ständiger Wiederholungen im TV kann man sich jedoch an den rauhen, rüden Erzählstil gewöhnen. Im TV letterboxed (2,2:1). Alternativtitel: „Der Junge und sein Hund“ und „Apocalypse 2024“. Mit Don Johnson, Susanne Benton, Alvy Moore, Jason Robards u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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