Durch die vermehrte kosmische Strahlung spielen die Tiere eines nordamerikanischen Nationalparks verrückt und greifen die Besucher an. Lediglich Ranger Steve Buckner mit seiner Touristengruppe versucht, dem heillosen Durcheinander zu entkommen. Unter Aufbringung von Opfern gelingt es ihnen, in die nächste Stadt zu kommen. Doch auch dort beherrschen schon die Tiere das Bild…
William Girdler, der sich seit Jahren auf solche Genre-Produkte spezialisiert hat, liefert mit diesem Streifen einen inhaltlich zwar nicht neuen Beitrag zur dahinplätschernden Tierhorror-Welle, doch zumindest den fotografisch interessantesten seiner Art. In Verbindung mit einigen gut gelungenen Tricksequenzen werden hier imposante Tieraufnahmen geliefert, die für das Genre eher ungewöhnlich sind. Auch die darstellerischen Leistungen können sich sehen lassen und sind für das Thema angemessen. Zwar fehlt dem Regisseur die handwerkliche Finesse eines Alfred Hitchcock, doch sticht „Panik in der Sierra Nova“ zumindest aus der Masse der „Die Vögel“-Epigonen hervor. Auf Video cropped, im TV letterboxed (1,77:1). Mit Christopher George, Leslie Nielsen, Lynda Day George, Richard Jaeckel u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin