Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Paris um die Jahrhundertwende. Unter der Oper haust seit Jahren ein Phantom, welches schon so manchen Besucher in Angst und Schrecken versetzt hat. Doch die schöne Christine erhält vo dem geheimnisvollen Maskierten sogar Gesangsunterricht. Als die unbegabte und neidische Frau des Operndirektors ein Komplott gegen Christine schmiedet, greift das Phantom zu drastischen Mitteln.

Dies ist die weiß-ich-wievielte Verfilmung des bekannten Gaston-Leroux-Stoffes, die aber diesmal nicht die unheimlichen Aspekte in den Vordergrund stellt, sondern mehr die Musik und die Tragik der Figur Erics, des Phantoms. Unter der Regie Tony Richardsons ist aus dem Gruselklassiker ein opulenter Drei-Stunden-TV-Film mit vielen Schau-und Hörwerten geworden, die ihn aber nicht unbedingt kurzweiliger machen. Für meine Verhältnisse gibt es nämlich etwas zu viel Gesang und Liebe in dieser Adaption. So pendelt „Das Phantom der Oper“ zwischen gepflegter Langeweile und schaurig-schöner Gruselunterhaltung hin und her. Interessant ist, daß erstmals an Originalschauplätzen im Pariser Opernhaus gedreht worden ist und daß man Erics enstelltes Gesicht nie sieht, denn die Demaskierung war ja immer der heimliche Höhepunkt bisheriger Verfilmungen. Mit Burt Lancaster, Charles Dance, Teri Plo, Adam Storke u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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