Ein einsamer Landstrich im Herzen der USA wird von einer Rockergang terrorisiert, die nur aus weiblichen Mitgliedern besteht. Anführerin ist die hübsche „Wölfin“ (im Original: She-Wolf), die als Kind von Wölfen im Wald großgezogen wurde. Jetzt kidnappt sie mit ihrer Gang kleine Babys, um sie in die Obhut von Wölfen zu geben, damit eine neue Menschenrasse entsteht.
Nette, kleine Actionkomödie, die von Horrormotiven über Wolfsmenschen und geklauten Bildern aus Joel Coens „Arizona Junior“ lebt. Nebenbei ist zu bemerken, daß David O’Malley mit „Girls Gang“ auch eine leichte Hommage an Herschell Gordon Lewis’ „She-Devils on Wheels“ gelungen ist. So ist sein Film recht kurzweilig, mit schwarzhumorigem Witz durchsetzt und –zumindest für Bikermovie-Fans– unterhaltsam. Ob er allerdings für ein Mainstreampublikum geeignet ist, dürfte zweifelhaft sein, denn dazu ist der Stoff nicht mehr zeitgemäß genug. Ausführende Produzenten dieses nostalgischen Exploitation-Rückblicks auf die Zeiten von Roger Cormans „Die wilden Engel“ waren keine Geringeren als Sam Raimi und Bruce Campbell. Mit Paul Le Mat, Eileen Davidson, Majorie Bransfield, Barry Livingston u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin