Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die Rahmenhandlung: Jack und Mickey, zwei junge Leute, erben das Antiquitätengeschäft ihres merkwürdigen Onkels Lewis. Kurz bevor sie sich dazu entschließen, den Laden zu verkaufen, entdecken sie, daß ihr Onkel nur mit magischen Gegenständen handelte. Da unter diesen Dingen auch solche sind, die Unheil anrichten können, bemühen sich die beiden, alle bisher verkauften Sachen zurückzuholen.

Einfältige TV-Serie, dessen Horrorelemente sich auf das lustlose Abspulen hinreichend bekannter Motive beschränken. Durch die o.g. Rahmenhandlung fällt es den Drehbuchautoren leicht, immer neue Folgen zu schreiben, weil man sich ja nur einen neuen Gegenstand und dessen Wirkung auszudenken braucht. In „Horrornächte– Blutige Erbschaften“ sind es z.B. eine Puppe und eine Bronzestatue. Da weder Darsteller noch Regisseure voll auf der Höhe sind, und man darüber hinaus auch noch zu sehr auf eine gewisse Fernsehdramaturgie achten mußte (zwecks Werbeeinschübe), bleibt das Vergnügen an dieser TV-Serie stark eingeschränkt. Dies haben auch die Produzenten erkannt und ab 1988 einige neunzigminütige Folgen entstehen lassen. Aber auch diese waren nicht viel besser. Der Videoanbieter in Großbritannien hat, um Urheberschwierigkeiten mit dem Originaltitel „Friday the 13th“ aus dem Wege zu gehen, der ja schließlich als Inbegriff moderner Schlitzer-Splatters gilt, diese Serie zeitweise als „Friday’s Curse“ tituliert. Hierzulande lief die Serie unter dem Titel „Erben des Fluchs“ im Privat-Fernsehen. Ständige Darsteller: John D. Le May, Robey, Chris Wiggins.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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