New Orleans. Während eines Hypnoseaktes bei einer der zahllosen Nightshows der Stadt wird der Jurastudent Ike mit einem Ereignis konfrontiert, welches sich bereits im Jahre 1942 ereignet hat: Den gewaltsamen Tod des farbigen Gangsters J. D. Walker. Von nun an gerät Ike immer mehr unter die Kontrolle des Geistes von J. D., der auf diese Weise seinen Tod rächen will. Ike, der bald schon die Sprache und das Aussehen von J. D. annimmt, kommt dahinter, daß der bekannte Prediger Reverend Bliss etwas mit der Tat von damals zu tun hat…
Der extremen Wandlungsfähigkeit des Hauptdarstellers Glynn Turman ist es zu verdanken, daß diese Variation des „Jekyll und Hyde“-Themas spannend und unterhaltsam geworden ist. Darüber hinaus hat Arthur Marks mit viel Gefühl für die jazzige Atmosphäre von New Orleans ein Unterweltsmilieu kreiert, welches ebenso schillernd wie faszinierend anrüchig ist. Und gerade diese Mischung aus Kriminal- und Geisterfilm ist es, die die Geschichte von „Rache aus dem Jenseits“ über das übliche Maß der oft nur oberflächlich kopierenden Blaxploitation-Streifen hinausträgt. Der Einsatz recht splatteriger Effekte rundet den positiven Gesamteindruck eindrucksvoll ab. Des weiteren mit Joan Pringle, Lou Gossett, Carl Crudup u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin