Weil ein Angestellter des Pharmakonzerns „Hex“ herausfindet, daß das neue Anti-Aids-Mittel keine Hilfe für die Kranken bringt, sondern nur mehr Geld in die Chefetage, müssen er und seine Familie sterben. Sohnemann Brian überlebt schwerverletzt den Anschlag der von Doktor Hex gedungenen Mörder und sinnt fortan auf Rache. Weil ihm einer der Täter einen Akkubohrer in den Kopf gerammt hatte, leidet Brian zudem unter höllischen Kopfschmerzen, die ihn zur rasenden Bestie machen…
„Drillbit“ ist kein zusammenhängender Film, sondern nur eine lose Aneinanderreihung von Szenen, die irgendwann einmal zu einem „Spielfilm“ aufgebläht werden sollen. Nicht umsonst steht auf dem Cover zu diesem Amateur-Video, daß es sich um einen sogenannten „Showreel“ handelt. Betrachtet man „Drillbit“ ungeachtet der miesen Technik, der unzulänglichen Schauspieler und der zuhauf geklauten Motive (von „Zombie“ bis „Deadbeat at Dawn“), so kann man sich über Alex Chandons Homemade-Streifen dennoch nur ärgern, denn dem Macher schwebte offenbar nur ein rüdes, auf den Effekt hin inszeniertes Spektakel vor, bei dem noch nicht einmal davor zurückgeschreckt wurde, kleine Kinder in blutige F/X-Szenen zu verwickeln. Shame On You, Alex! Mit Ben Befell, Saul Brignall, Miranda Morten u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin