Zwei Universitäten in der Nähe von Sydney sind das Jagdrevier eines irren Mörders, der seine Opfer unter den im Wald kopulierenden Studenten sucht. Sheriff Desmond wird von einem verzweifelten Schulleiter aufgefordert, das blutige Treiben endlich zu beenden. Doch bisher fehlt jede Spur von dem Killer. Mary und Kevin, die sich in einer lauschigen Vollmondnacht am See verabreden, sollen die nächsten Opfer werden…
Diese australische Produktion ist eine nicht uninteressante Mixtur aus banalem Teenager-Slasher und gepflegter Whodunit-Unterhaltung. Beiden Subgenre-Richtungen wird viel Platz zur Entfaltung geboten, so daß „Red Moon“ nicht so leicht einzuordnen ist. Was aber auf jeden Fall überrascht, sind die streckenweise recht deftigen Morde, die zudem noch mit einigen Splatterdetails aufgemöbelt werden. So erwürgt der Täter seine Opfer mit Stacheldraht und schneidet ihnen hinterher die Finger ab. Trotzdem muß man sagen, daß es Alec Mills nicht nur auf vordergründige Effekte ankommt, sondern auch auf eine spannende Geschichte. Im Gegensatz zu den gesichtlosen US-Slasherfilmen ist dies auch gelungen. Mit Leon Lissek, Christine Amor, Craig Cronin, Helen Thomson u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin