Zehn Jahre nach der schrecklichen Nacht in Haddonfield (siehe: „Halloween 1 & 2“) kann Michel Myers aus dem Hochsicherheitstrakt des Gefängniskrankenhauses flüchten. Dabei hinterläßt er eine blutige Spur. Ziel des Amoklaufes ist die kleine Jamie Loyd, Michael Myers letzte Verwandte. Doch auch Doktor Loomis kennt die Verwandschaftsverhältnisse des irren Killers und ist wieder auf der Jagd nach ihm…
Trotz der wiederkehrenden Motive und der guten Musik Alan Howarths erinnert nur noch wenig an den innovativen ersten Teil der qualitativ weiterhin abfallenden Slasherserie. Kein Wunder also, daß John Carpenter per Gerichtsbeschluß seinen Namen aus den Credits streichen ließ. Zwar wird hier das Original fast inhaltsgetreu kopiert, doch kann Dwight H. Little nie die Virtuosität Carpenters beim Umgang mit Bild und Ton erreichen. Im Gegenteil: Der vermehrte Einsatz der Zeitlupe erweckt eher den Eindruck stilistischer Einfallslosigkeit. Fazit: Immer wenn reiner Kommerz Triebfeder eines x-ten Teils einer Filmserie ist, sollte man nur mit spitzen Fingern zugreifen. Ist „Halloween 4“ bereits in der OF auffallend unblutig, so hat man die deutsche Fassung trotzdem noch für eine Freigabe ab 16 Jahren geschnitten. Mit Donald Pleasence, Ellie Cornell, Danielle Harris, Beau Starr u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin