Fernab der Erde bekommen Alex und Adam, die zweiköpfige Besatzung der Forschungsstation „Saturn 3“, Besuch von dem Computertechniker Benson mit seinem neuen Roboter namens Hektor. Benson ist ein entflohener Häftling, der nichts Gutes im Schilde führt. Doch viel schlimmer ist Hektor, denn als der Roboter Alex, das einzige weibliche Crewmitglied, erblickt, brennen seine Sicherungen durch und er läuft Amok.
Dieses unsagbar in die Länge gezogene Science-Fiction-Kammerspiel nimmt von der Grundtendenz das vorweg, was James Cameron in „Der Terminator“ perfektioniert hat: das Frankensteinsche Monster als Menschmaschine in der Zukunft. Leider ist Hollywoodveteran Stanley Donen, der in seiner Karriere ein paar bezaubernde Komödie gedreht hat, nur eine bedingt spannende und interessante Umsetzung des Stoffes gelungen. Den Gerüchten zufolge soll es auch zwischen den Geldgebern und dem Regisseur zu Unstimmigkeiten gekommen sein, was die vielen Ungereimtheiten und Stilbrüche erklären könnte. Für eine Freigabe ab 16 Jahren hat man zwei Einstellungen entfernt. Alternativtitel: „Saturn 3“. Mit Kirk Douglas, Farrah Fawcett, Harvey Keitel u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin