Franks Bewertung

starstar / 9

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Terry Hawkins, ein Junkie, verläßt nach einem Jahr Staatspension das Gefängnis und will nun Filme drehen. Da sich, wie er erfährt, für Pornos niemand mehr interessiert, soll er etwas ganz Besonderes machen. Snuff-Filme sind angesagt! Vollgekifft bis oben hin mordet Terry tatsächlich dafür…

Von der Grundidee her „Videodrome“ durchaus ähnlich, wird das Thema hier auf eine unangemessene, unangenehme und ziemlich widerliche Weise verarbeitet. Die Gruppe der Filmemacher besteht aus unmoralischen Perversen, die jedes Thema ausbeuten, nur um noch größere Sensationslust zu befriedigen. Durch Rauschgift sozusagen der Verantwortung enthoben, werden Demütigungen und Mordszenen grausam lustvoll in Szene gesetzt (wirklich nichts für zarte Gemüter), denen in der lausigen filmischen Umsetzung jegliche kritische Distanz fehlt. Um dies wenigstens ansatzweise zu relativieren, wird zum Schluß ein quasi-dokumentarischer Kommentar aufgesetzt. Doch kann dadurch nicht verborgen bleiben, daß „The last House on Dead End Street“ nichts weiter als lupenreine Gewaltpornographie ist. Logisch, daß der Film wohl nie nach Deutschland kommen wird. Hinter dem Pseudonym Victor Janos verbirgt sich ein gewisser Roger Watkins. Mit Steven Morrison, Janet Sorley, Dennis Crawford, Lawrence Bornman u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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