Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Hélène ist die Gattin eines angesehenen Arztes und Mutter zweier fast erwachsener Kinder. Woche für Woche eilt sie zu ihrem Geliebten. Doch dieses Mal wird nichts aus dem Schäferstündchen: Der junge Mann liegt ermordet in seiner Wohnung. Nach und nach stürzt das Lügen-Kartenhaus, das sich Hélène mühsam aufgebaut hat, zusammen. Doch wer ist der Täter? Und was hat ihr Ehemann mit dem schmierigen Privatdetektiv zu tun, der sie zu erpressen versucht?

Ähnlich wie in Claude Chabrols Werken geht es auch in Etienne Périers Psychothriller darum, die bröckelnde Fassade des typischen Mittelstandsbürgertums möglichst plakativ und spannend darzustellen. Weil „Vier Tage in der Hölle“ glänzend besetzt und verhalten gespielt wurde, genießt der Zuschauer eine Handlung, die voller Irritationen und unerwarteter Wendungen steckt. Zwar mag die Geschichte an manchen Stellen zu konstruiert sein, doch tut das der Spannung keinen Abbruch. Im TV letterboxed (1,46:1). Mit Lé Massari, Michel Bouquet, Bernard Blier, Lise Danvers u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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