Cory Harman, der seit einiger Zeit von Alpträumen geplagt wird, macht sich mit einigen Freunden zur ehemaligen Farm seiner Großeltern auf. Dort, so vermutet er, liegt die dämonische Ursache dafür, daß er nicht mehr schlafen kann. Und so ist es auch: Ein unheiliger Abgesandter des Teufels haust in der alten Farm. Der Tanz der Dämonen kann beginnen…
Dies ist einer der vielen heutigen Horrorfilme, die das Fehlen einer guten oder originellen Handlung durch ein Übermaß an Effekten vertuschen wollen. Nicht immer gelingt das so annehmbar wie hier, denn von der ersten Minute an wird der Zuschauer mit entsprechenden Make-Up-F/X bei der Stange gehalten, so daß ein Déja-vu-Gefühl glatt unterdrückt wird. Nur in dem etwas durchhängenden Mittelteil kommt der Gedanke auf, daß der Film doch nur eine aufgemotzte „Tanz der Teufel“-Variante ist. Und weil die agierenden Teenager-Darsteller mal wieder so richtig das Letzte sind, kann man sich ungeniert an dem rigorosen Body-Count erfreuen. Keine Freude hingegen ist die deutsche Fassung, die an den entscheidenen Stellen gesäubert ist (ca. anderthalb Minuten). Dennoch ist die 18er-Fassung hierzulande verboten. Unter dem Alternativtitel „Tanz der Monster“ gibt es noch einer 16er-Version mit ca. 75 Minuten Lauflänge. Mit Erik Larson, Francene Lapanesee, Rufus Norris, Jack Vogel u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin