Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Da haben wir ihn wieder, unseren Lieblings-Psycho: Durch ein nicht verarbeitetes Kindheitserlebnis entwickelt ein Mann einen unglaublichen Haß auf seine Mutter im Speziellen und auf alle attraktiven Frauen im Allgemeinen. Was macht der Mann also? Richtig, er greift zum Messer und hackt sich durch die Reihen von Models und Mannequins, die sich zu einer Fotosession auf einer griechischen Insel befinden.

Dummer, unglaublich mies gemachter Slasherfilm (übrigens fürs Fernsehen produziert!), der abgestandene Ideen aufwärmt und sie zu einer fast ungenießbaren Brühe aufkocht. Das einzig Interessante an „Der unheimliche Mannequinkiller“ (Toller deutscher Titel, was?) ist die Frage, mit wieviel Geld man Donald Pleasence (und Frau?) dazu überreden konnte, bei diesem Schmarrn mitzuspielen. Aus dem einstigen James-Bond-Gegner und Doktor-Loomis-Interpreten wird langsam aber sicher eine Schießbudenfigur des Horrorgenres. Schade. Alternativtitel: „Der Mannequin-Killer“. Mit Donald Pleasence, Ronald Lacey, Polly Pleasence, John Ryan u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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