Franks Bewertung

star / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


247 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Das Raumschiff „Centaur 112“ ist im Jahre 2090 unterwegs, um gefährlichen Atommüll in einer entlegenen Ecke des Weltalls zu entsorgen. Als die sechs Besatzungsmitglieder aus ihrem Tiefschlaf gerissen werden, stellen sie fest, daß sie Lichtjahre von der Erde entfernt sind und der Treibstoff sich dem Ende neigt. Ein erbarmungsloser Kampf um den einzigen Platz in der Rettungskapsel beginnt. Der Android Drezak kämpft dabei am brutalsten…

Auf der Grundlage der Handlung von Ridley Scotts „Alien“ –nur eben ohne ein Monster– bewegt sich dieser billig gemachte Science-Fiction-Knaller, der weder vorne noch hinten stimmt. Da gibt es diverse Anschlußfehler, viel Leerlauf in der Handlung und faustgroße Löcher in der Logik. Mitreißend ist das Ganze dann wie das tägliche Schuheputzen. Überflüssigerweise ist die deutsche Fassung an einigen Stellen auch noch ganz offensichtlich gekürzt worden. Die miese Synchronisation, die teilweise gar nicht mit der Geschichte übereinstimmt (schon die Titelwandelung –„Black Forest“ ist die Ecke des Alls, wo der Müll plaziert wird– zeigt, was der Verleiher von diesem Film hält), zieht „Space Rangers“ gänzlich in das Schwarze Loch hinein, das hierzulande als Videopremiere bekannt ist. Mit Richard Norton, Don Stroud, Lynn-Holly Johnson, James van Patten u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme